Gefühlskarten für Erwachsene: Ein Werkzeug für wirksame Führung, Zusammenarbeit & Coaching

Vielen Erwachsenen fällt es schwer, die eigene emotionale Vielfalt differenziert wahrzunehmen und in Worte zu fassen. Das protea Emotionskartenset „Gefühle erkennen und benennen“ ist ein professionelles Arbeitswerkzeug für Coaches, Führungskräfte, Berater:innen, Trainer:innen und Teams. Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit werden verbessert, indem Gefühle differenziert erkannt und klar kommuniziert werden können.

Warum es schwerfällt über Gefühle auf der Arbeit zu sprechen

Die meisten Menschen kennen fünf bis acht Grundgefühle. In der Praxis im Coaching, in der Führung, in der Teamarbeit, begegnen uns täglich weit mehr emotionale Zustände: gemischte, widersprüchliche, schwer benennbare. Wer keine Sprache für diese Nuancen hat, kann sie weder kommunizieren noch bearbeiten. Und das führt zu Missverständnissen, ungelösten Spannungen und Konflikten. 

Das ist kein persönliches Defizit. Es ist ein Werkzeugproblem.

Das Emotionskartenset „Gefühle erkennen und benennen“ schafft einen Zugang, um emotionale Zustände sichtbar, besprechbar und anschlussfähig zu machen,  ohne Vereinfachung, ohne Bewertung.

Praxisnah. Interaktiv. Individuell.

 

Einblicke ins Coaching mit den Emotionskarten

Was diese Gefühlskarten für Erwachsene besonders macht

49 Karten – 49 Emotionen – 49 unterschiedliche Menschen

Das Kartenset umfasst 49 Karten: 24 angenehme Emotionen, 24 unangenehme Emotionen und eine 49. Karte, die bewusst anders ist.

Die Auswahl der 48 Emotionen basiert auf den GFK-Emotionslisten nach Marshall Rosenberg, aufgeteilt in angenehme und unangenehme Gefühle. Das ist kein Zufall. Es ist die inhaltliche Grundlage des Kartensets. Wer mit Gewaltfreier Kommunikation arbeitet, hat hier sofort einen vertrauten Referenzrahmen in der Hand.
Die 49. Karte zeigt eine Gliederpuppe, ohne Gesicht, ohne zugeschriebene Emotion. Sie steht für den Moment vor der Sprache: wenn etwas spürbar ist, aber noch keinen Namen hat.

Bilder statt Worte: eine bewusst Wahl

Alle 48 Karten zeigen ausschließlich gezeichnete Portraits — keine Beschriftung, kein Emotionswort auf der Karte selbst. Der nonverbale Einstieg ist Methode: Wer ein Bild wählt, umgeht den Kopf und kommt schneller beim eigentlichen Gefühl an. Die Sprache kommt im zweiten Schritt — über die Gefühlsliste im Bonusmaterial.

Vielfalt, die sich selbstverständlich zeigt

49 Karten, 49 Menschen, mit unterschiedlicher Ausstrahlung, Geschichte und kultureller Prägung. Vielfalt wird hier nicht erklärt oder markiert, sondern einfach gezeigt. Das macht das Set in multikulturellen, mehrsprachigen und diversen Kontexten direkt einsetzbar.

Für wen diese Gefühlskarten gedacht ist

Das Kartenset eignet sich vor allem für den professionellen Einsatz mit Erwachsenen in:

  • Coaching, Beratung und Supervision
  • Führung und Organisationsentwicklung
  • Workshops, Trainings und Moderationen
  • Teams und Gruppenprozessen
  • Bildungs-, Wirtschafts- und Sozialeinrichtungen

Es kann ebenso für persönliche Reflexion und Selbstklärung genutzt werden.

Wie du die Gefühlskarten einsetzen kannst

Das Kartenset ist vielseitig einsetzbar: vom kurzen Check-In zu Beginn einer Teamsitzung bis zur tieferen Arbeit an Konflikten, Entscheidungen oder Veränderungsprozessen.

Typische Einsatzmomente sind:

  • zur Selbstreflexion und Standortbestimmung
  • als Einstieg in Gespräche über Gefühle
  • zur Förderung emotionaler Intelligenz
  • zur Stärkung von Empathie und Kommunikation
  • zur Arbeit an psychologischer Sicherheit in Gruppen

Es unterstützt Führungs-, Kommunikations- und Kollaborationsfähigkeit in Teams und Unternehmen. 

Gefühlskarten in der Gewaltfreien Kommunikation

Das Kartenset ist aus der GFK-Praxis heraus entstanden. Die 48 Emotionen basieren direkt auf den öffentlichen Emotionslisten der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg, aufgeteilt in angenehme und unangenehme Gefühle.
In der GFK-Arbeit ist die differenzierte Gefühlswahrnehmung der erste Schritt: Bevor Bedürfnisse benannt werden können, muss das Gefühl erkannt und in Worte gefasst werden. Genau hier setzen die Karten an.
Der Ablauf ist einfach: Karte wählen, nonverbal, intuitiv, körperlich. Dann die Gefühlsliste aus dem Bonusmaterial zur Hand nehmen, das passende Wort finden, und von dort aus in den GFK-Prozess einsteigen. Die Karten ersetzen nicht die Methode, sie öffnen die Tür dazu.
Besonders hilfreich ist das Set für Menschen, denen der Einstieg über Sprache schwerfällt. Das Bild schafft Zugang, wo das Wort noch fehlt.

Was im Kartenset enthalten ist

Das physische Set

49 Karten im Format DIN A6, gedruckt auf hochwertigem Karton, lokal produziert in Berlin. Verpackt in einer Tasche aus recycelter Baumwolle mit eigenem Branding, kein Einwegkarton, kein Plastik. Dazu ein Begleitheft mit Einführung, grundlegenden Methoden und QR-Code zum digitalen Bonusmaterial.

Das digitale Bonusmaterial

Über den QR-Code im Begleitheft zugänglich und deutlich umfangreicher als der Begriff „Bonusmaterial“ vermuten lässt:

  • Methodenbox mit 19 ausgearbeiteten Methoden für alle drei Prozessphasen (Einstieg, Arbeitsphase, Abschluss): mit Zeitangaben, Gruppengrößen und konkreten Anleitungen
  • Gefühlsliste mit 48 Emotionen in angenehm und unangenehm, jeweils mit Adjektivformen
  • Coaching- und Check-In-Fragen, sortiert nach Phase und Anwendungskontext: über 30 Fragen
  • Artikel „Bewusster Umgang mit Sprache“: 9 konkrete Ansätze für präzisere Emotionssprache in Coaching, Therapie und Workshops
  • Druckvorlage für vier Postkarten

Das Bonusmaterial wird laufend weiterentwickelt.

Haltung hinter dem Kartenset

Dieses Kartenset ist nicht entstanden, um Gefühle besser zu managen oder unangenehme Gefühle loszuwerden.

Es gibt keine guten oder schlechten Gefühle. Alle Emotionen sind Botschafter. Treffender ist die Unterscheidung in angenehme und unangenehme Gefühle: beide haben eine Funktion, beide verdienen Aufmerksamkeit.

Das Bildkarten für Emotionen laden dazu ein, die eigenen Emotionen wahrzunehmen und zu verstehen, welche Bedürfnisse hinter ihnen stehen. Es ist ein Werkzeug für Menschen, die Verantwortung für sich selbst und für gelingende Arbeitsbeziehungen übernehmen wollen.

Entstanden ist es aus der gemeinsamen Praxis von Mona Nielen (Business Coach) und Rahel Schüssler-Cairncross (Sozialarbeiterin und Illustratorin), bei einer guten Tasse Kaffee und dem Austausch darüber, was in ihrer Arbeit mit Menschen immer wieder fehlt.

Informationen auf einen Blick

  • Umfang: 49 Karten
  • Format: DIN A6, hochwertiger Karton
  • Produktion: Lokal gedruckt in Berlin
  • Verpackung: Tasche aus recycelter Baumwolle
  • Einsatz: Einzel- und Gruppensettings mit Erwachsenen
  • Sprache Bonusmaterial: Deutsch
  • Sprache Karten: multilingual — ausschließlich Bilder, kein Text
  • Bonusmaterial: Digital, über QR-Code zugänglich
  • Preis: 49,70 € inkl. USt.
  • Zzgl. Versandt

Einladung zum Kennenlernen

FAQ zu den Emotionskarten 

Häufige Fragen zu Gefühlskarten für Erwachsene

Ja, absolut. Dieses Kartenset ist explizit für den Einsatz mit Erwachsenen entwickelt worden. Es richtet sich an Coaches, Führungskräfte, Berater:innen, Trainer:innen und Teams in professionellen Kontexten.
Gefühle beeinflussen Entscheidungen, Kommunikation und Zusammenarbeit, auch dann, wenn sie nicht ausgesprochen werden. Wer sie differenziert wahrnehmen und benennen kann, gewinnt Handlungsspielraum. In der Führungs- und Teamarbeit ist das kein weiches Thema: psychologische Sicherheit, Konfliktfähigkeit und Kollaborationsqualität hängen direkt damit zusammen, ob Menschen in der Lage sind, ihre emotionalen Zustände zu erkennen und zu kommunizieren. Gefühlskarten sind ein niedrigschwelliger Einstieg in genau diese Kompetenz.
Die 48 Emotionen des Kartensets basieren auf den Emotionslisten der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg, aufgeteilt in 24 angenehme und 24 unangenehme Gefühle. Die 49. Karte zeigt eine Gliederpuppe ohne Gesicht: sie kann als „Joker“ eingesetzt werden, also eine Einladung einen körperlichen Ausdruck zu finden.

Im Material zum Emotionskartenset „Gefühle erkennen und benennen“ sind eine digitale Methodenbox mit 19 Methoden, 30 Check-In und Check-Out-Fragen, Gefühlslisten sowie weiteren Materialien enthalten, um einen möglichst individuelles und umfassendes Arbeiten im Führungs- und Arbeitsalltag zu ermöglichen. 

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