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Einblicke ins Coaching mit den Emotionskarten
Was diese Gefühlskarten für Erwachsene besonders macht
49 Karten – 49 Emotionen – 49 unterschiedliche Menschen
Das Kartenset umfasst 49 Karten: 24 angenehme Emotionen, 24 unangenehme Emotionen und eine 49. Karte, die bewusst anders ist.
Die Auswahl der 48 Emotionen basiert auf den GFK-Emotionslisten nach Marshall Rosenberg, aufgeteilt in angenehme und unangenehme Gefühle. Das ist kein Zufall. Es ist die inhaltliche Grundlage des Kartensets. Wer mit Gewaltfreier Kommunikation arbeitet, hat hier sofort einen vertrauten Referenzrahmen in der Hand.
Die 49. Karte zeigt eine Gliederpuppe, ohne Gesicht, ohne zugeschriebene Emotion. Sie steht für den Moment vor der Sprache: wenn etwas spürbar ist, aber noch keinen Namen hat.
Bilder statt Worte: eine bewusst Wahl
Alle 48 Karten zeigen ausschließlich gezeichnete Portraits — keine Beschriftung, kein Emotionswort auf der Karte selbst. Der nonverbale Einstieg ist Methode: Wer ein Bild wählt, umgeht den Kopf und kommt schneller beim eigentlichen Gefühl an. Die Sprache kommt im zweiten Schritt — über die Gefühlsliste im Bonusmaterial.
Vielfalt, die sich selbstverständlich zeigt
49 Karten, 49 Menschen, mit unterschiedlicher Ausstrahlung, Geschichte und kultureller Prägung. Vielfalt wird hier nicht erklärt oder markiert, sondern einfach gezeigt. Das macht das Set in multikulturellen, mehrsprachigen und diversen Kontexten direkt einsetzbar.
Für wen diese Gefühlskarten gedacht ist
Das Kartenset eignet sich vor allem für den professionellen Einsatz mit Erwachsenen in:
- Coaching, Beratung und Supervision
- Führung und Organisationsentwicklung
- Workshops, Trainings und Moderationen
- Teams und Gruppenprozessen
- Bildungs-, Wirtschafts- und Sozialeinrichtungen
Es kann ebenso für persönliche Reflexion und Selbstklärung genutzt werden.
Gefühlskarten in der Gewaltfreien Kommunikation
Das Kartenset ist aus der GFK-Praxis heraus entstanden. Die 48 Emotionen basieren direkt auf den öffentlichen Emotionslisten der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg, aufgeteilt in angenehme und unangenehme Gefühle.
In der GFK-Arbeit ist die differenzierte Gefühlswahrnehmung der erste Schritt: Bevor Bedürfnisse benannt werden können, muss das Gefühl erkannt und in Worte gefasst werden. Genau hier setzen die Karten an.
Der Ablauf ist einfach: Karte wählen, nonverbal, intuitiv, körperlich. Dann die Gefühlsliste aus dem Bonusmaterial zur Hand nehmen, das passende Wort finden, und von dort aus in den GFK-Prozess einsteigen. Die Karten ersetzen nicht die Methode, sie öffnen die Tür dazu.
Besonders hilfreich ist das Set für Menschen, denen der Einstieg über Sprache schwerfällt. Das Bild schafft Zugang, wo das Wort noch fehlt.
Was im Kartenset enthalten ist
Das physische Set
49 Karten im Format DIN A6, gedruckt auf hochwertigem Karton, lokal produziert in Berlin. Verpackt in einer Tasche aus recycelter Baumwolle mit eigenem Branding, kein Einwegkarton, kein Plastik. Dazu ein Begleitheft mit Einführung, grundlegenden Methoden und QR-Code zum digitalen Bonusmaterial.
Das digitale Bonusmaterial
Über den QR-Code im Begleitheft zugänglich und deutlich umfangreicher als der Begriff „Bonusmaterial“ vermuten lässt:
- Methodenbox mit 19 ausgearbeiteten Methoden für alle drei Prozessphasen (Einstieg, Arbeitsphase, Abschluss): mit Zeitangaben, Gruppengrößen und konkreten Anleitungen
- Gefühlsliste mit 48 Emotionen in angenehm und unangenehm, jeweils mit Adjektivformen
- Coaching- und Check-In-Fragen, sortiert nach Phase und Anwendungskontext: über 30 Fragen
- Artikel „Bewusster Umgang mit Sprache“: 9 konkrete Ansätze für präzisere Emotionssprache in Coaching, Therapie und Workshops
- Druckvorlage für vier Postkarten
Das Bonusmaterial wird laufend weiterentwickelt.
Haltung hinter dem Kartenset
Dieses Kartenset ist nicht entstanden, um Gefühle besser zu managen oder unangenehme Gefühle loszuwerden.
Es gibt keine guten oder schlechten Gefühle. Alle Emotionen sind Botschafter. Treffender ist die Unterscheidung in angenehme und unangenehme Gefühle: beide haben eine Funktion, beide verdienen Aufmerksamkeit.
Das Bildkarten für Emotionen laden dazu ein, die eigenen Emotionen wahrzunehmen und zu verstehen, welche Bedürfnisse hinter ihnen stehen. Es ist ein Werkzeug für Menschen, die Verantwortung für sich selbst und für gelingende Arbeitsbeziehungen übernehmen wollen.
Entstanden ist es aus der gemeinsamen Praxis von Mona Nielen (Business Coach) und Rahel Schüssler-Cairncross (Sozialarbeiterin und Illustratorin), bei einer guten Tasse Kaffee und dem Austausch darüber, was in ihrer Arbeit mit Menschen immer wieder fehlt.



















